ART ALIVE, FEMME FIERCE

ZUFÄLLIG FABELHAFT? Peggy Guggenheim und ihre Kunstsammlung

Peggy Guggenheim gilt als emanzipierte Frau mit Charakter und Vision. Doch wer war sie wirklich? Ihre AUTOBIOGRAPHIE legt nahe: Vielleicht waren Guggenheim und ihre Kunstsammlung auch nur zufällig fabelhaft.

Eine OASE moderner KUNST

Peggy Guggenheims Museum mutet märchenhaft an: Mitten in VENEDIG in einem PALAZZO untergebracht wirkt es mit seinen Picassos, Mirós und Ernsts wie eine Oase moderner Kunst. Und auch seine Gründerin wirkt wie DIE Muse, Ikone und Mäzenin der Moderne. Ihr kultiges NETZWERK an Literat*innen & Kunstschaffenden sowie ihre exzentrischen Vita versprechen dahingehend nicht wenig.

Ab ins LEBEN der Individualistin GUGGENHEIM

Wie ein Sog ziehen einen ihr Museum und ihre Geschichte in den Bann. Und man verlässt es nicht ohne den Wunsch, mindestens eine Biographie Guggenheims mitzunehmen, um mehr von ihrem bewegten Leben zu erfahren. Ich kaufte vor Ort gleich die Autobiographie Out of this Century. Confessions of an Art Addict und dachte: Das, was sie selbst über sich zu erzählen hat, DAS ist doch das Interessanteste. Jemand, der so viele JAHRHUNDERTMENSCHEN um sich scharte, der kann doch nur fabelhaft gewesen sein, oder? Nun, meinem Optimismus werden wir hier auf die Spur gehen – doch zuerst zurück zum Start: Meinem Besuch in Peggys Museum.

Mein Exemplar von Peggy Guggenheims Autobiographie "Out of this Century. Confessions of an Art Addict"
Out of this century. Confessions of an Art Addict, Peggy Guggenheim, 1979 erste Publikation, 2005 Edition, André Deutsch, Carlton Publishing Group, London, Copyright (c) Peggy Guggenheim 1946, 1960, 1979, Forword (c) Gore Vidal, 1979, 'Venice' (c) Ugo Mursia Editore 1962.

Freier Fall ins WUNDERLAND der MODERNE

Um vom Markusplatz zu Peggys Museum zu kommen muss man den SEEWEG bestreiten. So wie Alice ins Wunderland fiel so plätschert man selbst auf dem Vaporetto zum Palazzo Venier dei Leoni – begleitet von einer Meeresbrise und dem Duft von Salzwasser. Man betritt das Museum über ein unscheinbares Eisentor und kommt zunächst in einen ruhigen kleinen Garten. Sofort möchte man den ganzen Tag dort verbringen – so ZAUBERHAFT wirkt dieser Ort.

Wahre KULTWERKE – und das EN MASSE

Lucky me entering the museum

Das Ticket ist schnell gekauft (der kleine, sehr empfehlenswerte Guide um wenige Euro übrigens auch) und der Rundgang kann losgehen. Kaum hat man den ersten Raum betreten da lachen sie einen schon an: Die Picassos, die Magrittes und Ernsts, die Mirós und Tanguys – und man ist mitten im FACTION LAND angekommen. Es erwarten einen fabelhafte Kultwerke: Magrittes L’Empire des Lumières, Max Ernsts La Toilette de la marièe, Dalìs La Naissance des désirs liquides und viele mehr.

Willkommen im BEWOHNTEN MUSEUM

Alle diese Meisterwerke sind untergebracht in Peggys Palazzo, der einst ihr WOHNHAUS war. Vieles steht noch so da wie damals: Ihr Esszimmer beispielsweise zeigt noch Tisch und Sessel, Kommoden und andere Einrichtungsstücke. Absolut einzigartig – und für mich pure FACTION.

Ein Leben in der SAMMLUNG

Peggy Guggenheim in the dining room of Palazzo Venier dei Leoni, Venice, 1960s. Left to right: Vasily Kandinsky, Landscape with Red Spots, No. 2 (Landschaft mit roten Flecken, Nr. 2, 1913); Georges Braque, The Clarinet (La Clarinette, summer-fall 1912); Giacomo Balla, Abstract Speed + Sound (Velocità astratta + rumore, 1913–14); Louis Marcoussis, The Regular (L'Habitué, 1920); Umberto Boccioni, Dynamism of a Speeding Horse + Houses (Dinamismo di un cavallo in corsa + case, 1914–15); Albert Gleizes, Woman with Animals (Madame Raymond Duchamp-Villon) (La Dame aux bêtes [Madame Raymond Duchamp-Villon], completed by February1914; all works in the Peggy Guggenheim Collection. Photo Archivio Cameraphoto Epoche. Solomon R. Guggenheim Foundation, Venice, Gift, Cassa di Risparmio di Venezia, 2005.

Man betritt mit dem Museumsticket die vergangene Lebenswelt einer faszinierenden Persönlichkeit und atmet den Duft ihres ALLTAGS ein. Mittendrinn erzählen die Werke von Guggenheims Leben, ihren Begegnungen und den Künstler*innen, die sie förderte. Sammlung und Leben stellen einander reziprok aus: Die Wohnzimmeratmosphäre zeigt die Werke auf eine angenehm unaufdringliche Weise.

© Peggy Guggenheim Collection. Photo Matteo De Fina

Ein POLLOCK im WOHNZIMMER

Pollocks riesiges Dripping Alchimia beispielsweise wirkt in diesem Setting bescheidener und auch intensiver als seine Werke es üblicherweise in den großen Hallen anderer Museen tun. Und so ein metergroßer Pollock hat schon was in einem Wohnzimmer. Wenige Menschen tummeln sich gleichzeitig auch um die Werke – weil sie einfach nicht so viel Platz haben. So wirkt die INTIMITÄT des Hauses sich direkt auf den intimen Kunstgenuss aus. Und lässt einen die Atmosphäre ab den 50er Jahren, in denen die „DOGARESSA“, wie sie liebevoll-zynisch von den Venezianer*innen genannt wurde, im Palazzo fabelhaft nachfühlen.

Im AUGE des STURMS der Moderne

Der Reichtum der Sammlung lässt einen schnell vermuten: Peggy Guggenheims Leben muss sich buchstäblich im Auge des STURMS DER MODERNE abgespielt haben. Schon ab den 30er Jahren kaufte sie die Werke von Ernst, Miró, den Arps, Magritte u.v.a. . Ihre Autobiographie sprüht nur so vor tollen Anekdoten aus ihrem großen Freund*innen- und Kolleg*innenkreis.

So beschreibt sie ganz nüchtern eine sehr fabelhafte Szene: Alfred Barr, der Gründungsdirektor des New Yorker MoMA, kam eines Tages zu ihr und Max Ernst, um dessen Bilder zu begutachten. Die folgende Szene fand er vor: Max Ernst, in dessen Werk und Leben Vögel eine großartige Rolle spielten, war gerade dabei, einen zufällig ins Zimmer geflogenen Vogel zu fangen (Nachweis 1 – siehe unten).Ich meine: Wieviel FACTION passt in eine Szene?! Nicht viel mehr als in jenen Raum mit Guggenheim, Barr, Ernst und dem Vogel.

LUST, LAUNE und ein wenig GELD

Museum insight © Peggy Guggenheim Collection. Photo Matteo De Fina

Sehr erfrischend ist auch Peggy Guggenheims Credo „Buy a picture a day“ (2). Sowohl ihre Art zu sammeln als auch Geld auszugeben scheinen irgendwie zufällig, spontan und von einer überraschenden Bescheidenheit. Man kommt aus dem STAUNEN gar nicht heraus wenn sie erzählt, wie sie Kunst kaufte:„ The day Hitler walked into Norway, I walked into Leger’s studio and bought a wonderful 1919 painting from him for one thousand dollars. He never got over the fact that I should be buying paintings on such a day.“ (3).

Ihre Art zu verhandeln verblüfft ebenfalls: Das Ehepaar Delauney wollte ihr ein Gemälde um 80.000 Francs verkaufen. Dies lehnte sie als völlig überzogen ab ohne überhaupt ans Verhandeln zu denken. Höchstens 10.000 Francs wären in ihren Augen ein angemessener Preis gewesen. Als die Delauneys sie mit Anrufen und Nachrichten bombardierten meinte sie:„ Finally I got so bored that I offered to buy it for 40.000 francs.“ (4).

Ein BESCHEIDENES Vermögen

Peggys Nachname lässt ein großes VERMÖGEN erahnen und dementsprechend wissend nicken, sobald man von ihrem sportlichen Umgang mit Geld liest. Wer Geld hat, der kann schließlich auch damit um sich schmeißen. Sie war Erbin des Guggenheim-Imperiums: Als Nichte von Solomon R. Guggenheim aus einer vermögenden Familie kommend war allerdings nicht besonders großzügig bedacht worden.

Als junge Sammlerin zeitgenössischer Kunst mit unstetem, bohemienhaften Lebensstil galt sie als Outsiderin der Familie. Diese Rolle nahm sie mit Handkuss an und distanzierte sich dezidiert von der New Yorker Upper Class. Ihre Geldmittel waren also vorhanden aber eben auch nicht endlos. Trotzdem gab Guggenheim ihr Geld mit beiden Händen aus: So zahlte sie beispielsweise ihrem 1.Ehemann Laurence Vail und seiner Frau freiwillig großzügige Alimente – um nur ein Beispiel aus ihrer Autobiographie zu nennen.

Die sammelnde LÖWIN

Peggy Guggenheim gehört zu DEN Mäzen*innen der Moderne – ohne ihren DRIVE hätten viele Meisterwerke und Künstler*innen zweifellos ein anderes Schicksal gehabt. Früh sammelte sie die Werke der Avantgarde und sorgte damit oft für Kopfschütteln bei arrivierteren Sammlern. Noch in den 1940ern galt ihr Geschmack im besten Falle avantgardistisch, im schlechtesten Falle einfach schlecht: Während des 2.Weltkriegs noch hielt der Louvre ihre Bilder für nicht schützenswert und wollte ihr nicht einen Quadratmeter eines seiner Lager zur Verfügung stellen (5). Sie hingegen verteidigte ihre Sammlung wie eine Löwin und nahm so Manches auf sich, um sie durch den Krieg zu retten. Ihr Geschmack war GENIAL und ihre Willenskraft ungesehen.

Ein VORBILD für emanzipierte Frauen?

Peggy Guggenheim with her Lhasa Apsos terriers on the Grand Canal terrace of Palazzo Venier dei Leoni, Venice, 1960s. Photo Archivio Cameraphoto Epoche. Solomon R. Guggenheim Foundation, Venice, Gift, Cassa di Risparmio di Venezia, 2005.

Peggy Guggenheim war eine schillernde Sammlerin. Doch war sie auch jene emanzipierte Frau, als die sie oft bezeichnet wird?

Nun, bei diesem Stichwort tritt unweigerlich ERNÜCHTERUNG ein. Eines macht Guggenheim nämlich auf den 378 Seiten ihrer Autobiographie klar: Ihr Leben folgte nicht der Kunst. Es folgte vielmehr ihren Lieben & Affären. Mit zahlreichen ihrer Bekannten und Geschäftspartner war sie in sexuellen Beziehungen, die – wie sie selbst erzählt – viele ihrer Entscheidungen auf ganz willkürliche Art beeinflussten. Nur beiläufig – ja fast zufällig – kamen so zahlreiche der Werke in ihre Kunstsammlung.

Peggys Entscheidungen: STETS UNSTET

Man kommt nicht aus dem Staunen heraus, wenn man Guggenheims eigene Worte liest und sieht, wie sie welchen Schritt in ihrem Leben setzte. Oft folgte sie einzig den Launen ihrer Männer und entschied selten aus eigenem Antrieb heraus. Eine emanzipierte Frau würde ich sie im Hinblick auf jenes emotionale und manchmal kindische Gehabe kaum bezeichnen. Eher einen ewigen Teenager, der von einem Drama ins nächste hüpft.

Peggy, Max und Leonora

Max Ernst, La Toilette de la Marièe, 1940, Peggy Guggenheim Collection

Ein Beispiel: Max Ernst rannte seiner Partnerin Leonora Carrington noch ewige Zeiten nach, während er bereits mit Peggy Guggenheim liiert war. Peggy hingegen versuchte, ihn bei sich zu halten, ihn final von sich als Partnerin zu überzeugen und ihn in die USA zu retten. Als er sie zum wiederholten Male kurzfristig verließ, formulierte sie folgenden Plan: Am liebsten möchte sie alles für einen vor Kurzem kennengelernten Briten stehen und liegen lassen. Dies galt im Übrigen auch für ihre Kinder, mit denen sie auf den heiß ersehnten Rettungsflug in Marseille wartet. Das Ziel: Einen „war job“ in Großbritannien annehmen und mit besagtem Herren durchbrennen (6).

Kurz danach kehrte Max doch zu Peggy zurück und sie konnten aus Europa flüchten. Eine Anekdote, die einen sprachlos zurücklässt: Auch hier nimmt ihr Leben zufällig nicht die eine sondern eine andere, wahrscheinlich glücklichere Wendung. Und das ist nur eine von zahllosen Episoden, die sie zum Besten gibt.

Zwischen BEURTEILEN & VERURTEILEN

Peggy Guggenheim at Palazzo Venier dei Leoni, Venice, 1960s. Behind her, on the wall, Tancredi Parmeggiani, Composition (Composizione, 1957), Peggy Guggenheim Collection. Photo Archivio Cameraphoto Epoche. Solomon R. Guggenheim Foundation, Venice, Gift, Cassa di Risparmio di Venezia, 2005.

Bitte nicht falsch verstehen: Weder möchte ich die liberale Frau, die Peggy Guggenheim war, an den Pranger stellen. Ganz im Gegenteil: Ihr sogenannter „unsteter“ Lebensstil zeugt zweifellos von einer gewissen Emanzipation von ihrer Familie, ihren New Yorker Wurzeln und vielen gesellschaftlichen Konventionen ihrer Zeit.

Noch erachte ich die Anzahl an Liebeleinen üblicherweise als relevant für die Beurteilung eines Lebenswerks. Es ist in diesem Fall nur so, dass Peggy Guggenheim selbst ihr Leben ins Licht der „Liebe“, (wie sie es in zahlreichen Interviews selbst nennt) stellt, sodass ihr Lebenswerk ohne ihre Autobiographie nicht beschrieben und beurteilt werden kann. Und man kommt einfach nicht umhin, ihr viele der Mythen rund um ihre Emanzipation abzusprechen. Sie erzählt ja schließlich selbst, was und wer sie war. Verurteilen möchte ich sie keinesfalls dafür, ihr Lebenswerk beurteile ich aber sehr wohl in diesem Lichte.

Peggy und die FRAUEN

Auch darf nicht unerwähnt bleiben, dass Peggy Guggenheim generell nicht viel auf andere (Ehe-)Frauen hielt. Mehrfach spricht sie ihnen ihre Wichtigkeit oder positives Wirken ab: „I think, most artists are better without their wifes.“. Und auch dieses BONMOT stammt von ihr: „I don’t like women very much, and usually prefer to be with homosexuals, if not with men“. Sie fährt so fort: “She (Nellie van Doesburg, die Witwe von Künstler Theo van Doesburg) dressed carefully, looked very attractive but made up too much. Because of her excessive vitality even I envied her.” (7).

Klingt nicht gerade nach einer Frau, die sich für andere Frauen oder deren Emanzipation einsetzte. Ganz abgesehen davon spricht sie über jene Frauen, deren Männer sie verführte, mit einer unfassbaren Mischung aus gespielter Sorge und offensichtlicher Gefühlskälte. Man fragt sich unweigerlich: Ist das ein schlechter SCHERZ oder glaubte sie wirklich, dass sie niemanden „unhappy“ machen wollte?!

Ironische MUTTERSCHAFT

Auch ihr Umgang mit ihren Kindern ist weder besonders liebevoll noch konsequent. So bot sie ihr ungeborenes Kind dem Paar an, dessen Mann der Vater ihres Kindes war, als seine Frau zeitgleich eine Fehlgeburt hatte. LAPIDAR schildert sie die Situation: „The irony of the situation was, that they wanted a child. I offered mine to Llewellyn, but he refused on the grounds, that he could make a lot more.” (8) No more words are needed.

Eine Autobiographie als GROSCHENROMAN

Das ernüchternde Fazit nach rund 378 Seiten: Was eigentlich eine authentische Autobiographie sein soll klingt vielfach wie ein Groschenroman voller steiler Pointen und zwischenmenschlicher Dramen. Einzig: Es ist kein ROMAN, es ist die leibhaftige Erzählung der Hauptdarstellerin.

Ich wollte eigentlich der Wahrheit der Peggy Guggenheim auf die Spur kommen. Was ich entdeckte war zwar eine leidenschaftliche Sammlerin, jedoch keine emanzipierte Frau mit Vision. Seite für Seite überraschte sie mich mit ihren zufälligen Entscheidungen, fragwürdigen Meinungen und ATTITUDEN. Was als fabelhaftes Lebenswerk zu bezeichnen ist, wird von der Hauptdarstellerin selbst als Ergebnis ephemerer Emotionen und beiläufiger ZUFÄLLE entlarvt.

ZUFÄLLIG FABELHAFT: Peggys Sammlung

Gerne würde ich Peggy Guggenheims Lebenswerk als glamouröse SYMBIOSE ihrer Vision, ihres emanzipierten Charakters und ihres untrüglichen Gespürs für Kunst beschreiben. Zusammenfassend muss ich sagen: Irgendwie ist es das ja auch. Es hat nur einen überbordenden Beigeschmack von WILLKÜR und ZUFALL. Denn durch alle ihre persönlichen Verwicklungen sind ihre Sammlung und ihr Museum vor allem Eines: Zufällig fabelhaft.

Es gilt also folgendes: Ab in Peggys einzigartiges Museum – es verspricht einen unvergesslichen Tag inmitten der Moderne! Aber: Hände weg von Peggys Autobiographie – es sei denn du hast ein Faible für stilsichere Groschenromane.
Ivana
Madame F

NACHWEISE

(1) Out of this century. Confessions of an Art Addict, Peggy Guggenheim, Seite 259, 1979 erste Publikation, 2005 Edition, André Deutsch, Carlton Publishing Group, London, Copyright (c) Peggy Guggenheim 1946, 1960, 1979, Forword (c) Gore Vidal, 1979, ‘Venice’ (c) Ugo Mursia Editore 1962.

(2) Out of this century. Confessions of an Art Addict, Peggy Guggenheim, Seite 209, 1979 erste Publikation, 2005 Edition, André Deutsch, Carlton Publishing Group, London, Copyright (c) Peggy Guggenheim 1946, 1960, 1979, Forword (c) Gore Vidal, 1979, ‘Venice’ (c) Ugo Mursia Editore 1962.

(3) Out of this century. Confessions of an Art Addict, Peggy Guggenheim, Seite 218, 1979 erste Publikation, 2005 Edition, André Deutsch, Carlton Publishing Group, London, Copyright (c) Peggy Guggenheim 1946, 1960, 1979, Forword (c) Gore Vidal, 1979, ‘Venice’ (c) Ugo Mursia Editore 1962.

(4) Out of this century. Confessions of an Art Addict, Peggy Guggenheim, Seite 225, 1979 erste Publikation, 2005 Edition, André Deutsch, Carlton Publishing Group, London, Copyright (c) Peggy Guggenheim 1946, 1960, 1979, Forword (c) Gore Vidal, 1979, ‘Venice’ (c) Ugo Mursia Editore 1962.

(5) Out of this century. Confessions of an Art Addict, Peggy Guggenheim, Seite 219, 1979 erste Publikation, 2005 Edition, André Deutsch, Carlton Publishing Group, London, Copyright (c) Peggy Guggenheim 1946, 1960, 1979, Forword (c) Gore Vidal, 1979, ‘Venice’ (c) Ugo Mursia Editore 1962.

(6) Out of this century. Confessions of an Art Addict, Peggy Guggenheim, Seite 235, 1979 erste Publikation, 2005 Edition, André Deutsch, Carlton Publishing Group, London, Copyright (c) Peggy Guggenheim 1946, 1960, 1979, Forword (c) Gore Vidal, 1979, ‘Venice’ (c) Ugo Mursia Editore 1962.

(7) Out of this century. Confessions of an Art Addict, Peggy Guggenheim, Seite 200, 1979 erste Publikation, 2005 Edition, André Deutsch, Carlton Publishing Group, London, Copyright (c) Peggy Guggenheim 1946, 1960, 1979, Forword (c) Gore Vidal, 1979, ‘Venice’ (c) Ugo Mursia Editore 1962.

(8) Out of this century. Confessions of an Art Addict, Peggy Guggenheim, Seite 195, 1979 erste Publikation, 2005 Edition, André Deutsch, Carlton Publishing Group, London, Copyright (c) Peggy Guggenheim 1946, 1960, 1979, Forword (c) Gore Vidal, 1979, ‘Venice’ (c) Ugo Mursia Editore 1962.

 

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